5 typische Yoga-Verletzungen und wie man sie vermeidet

Yoga-Lehrer und Yoga-Schüler aufgepasst! Das englischsprachige E-Book von Dr. Garrett Neill  „5 most common Yoga injuries (and how you can avoid them)“ könnte die Sichtweise auf die (eigene) Yoga-Praxis grundlegend verändern. Wie bitte? Ein Buch über gängige Yoga-Verletzungen? Der ein oder andere wird sicherlich erstmal die Nase rümpfen und eine Verletzung durch Yoga für anmaßend halten. Denn Yoga hilft ja in den meisten Fällen bei körperlichen Beschwerden … Aber heißt es nicht auch immer: Jeder Körper ist anders! Jeder Körper ist einzigartig! Und genau da fängt es ja schon an: Was dem einen gut tut, kann für den anderen schon zu viel sein. Und was nun, wenn Yoga der Grund einer Verletzung ist?

Shut up and Yoga

„5 Most Common Yoga Injuries (And How You Can Avoid Them)“ umfasst 119 Seiten geballtes Anatomie-Wissen und schildert in fünf Kapitel, an welchen Körperstellen die Verletzungsgefahren am größten sind. Dieser praktische Guide richtet sich vor allem an Yoga-Lehrer, die ihren Schwerpunkt noch mehr auf Ausrichtung und Funktion der Asanas verlagern möchten. Aber auch Schüler, egal wie fortgeschritten die Praxis ist, profitieren von diesem Buch. Momentan ist es zwar nur auf englisch erhältlich, aber der Autor drückt sich sehr klar und verständlich aus, somit dürfte die Sprache keine Barriere darstellen. Veröffentlicht wurde es von „Shut up and Yoga“. Es handelt sich dabei um ein unabhängiges Online-Yoga-Magazin, das spielerisch und manchmal sehr ironisch sämtliche Yoga-Themen aufgreift. video-pictureDie Beiträge auf „Shut up and Yoga“ fallen außerdem durch ansprechende Illustrationen auf. Die Illustrationen in „5 most common injuries (and how you can avoid them)“ stammen aus der Feder der Kanadierin Ksenia Sapunkova. Sie hat bereits zahlreiche Artikel auf „Shut up and Yoga“ bebildert. Praktische Übungen, darunter Fotostrecken und Videos im Netz zum Mitmachen, ergänzen dieses Büchlein.

 

Die 5 wesentlichen Yoga-Verletzungen

Ich habe es am eigenen Leib erfahren. Yoga kann auch schnell nach hinten losgehen. Verletzungen sind nicht ausgeschlossen und werden durch eine ohnehin schon vorhandene Beeinträchtigung nur noch beflügelt. Bei mir ist es der untere Rücken. Auch der Autor widmet sich dem unteren Rücken ein ganzes Kapitel lang. lower backWas behandelt das Buch noch? Hoch im Verletzungs-Kurs stehen neben dem unteren Rück außerdem: Knie, Hüfte, Schulter/Handgelenke und schließlich Nacken. Diese fünf Körperpartien sind sehr anfällig für Verletzungen durch Fehlbewegungen, Übertreibung der Asanas und das „Erzwingen“ der Übungen über den eigenen körperlichen Spielraum hinaus.

Dr. Yogi Garrett

Autor Garrett Neill greift dabei auf seinen großen Wissensschatz als Chiropraktiker zurück, ist selbst aber auch seit über 12 Jahren Yogi und seit vier Jahren Yogalehrer. Er ist überzeugt davon, dass Bewegung immer die beste Medizin ist, aber in gesundem Maße und nie über die eigenen Grenzen hinaus: „Yoga injuries are one of my favorite things to discuss and research. It’s necessary to talk about it, especially with how much Asana, the physical practice of Yoga, has grown in popularity.“ Am meisten liegt ihm am Herzen, Yoga sicher, aber vor allem vorausschauend und clever auszuüben. Sein E-Book erweist sich dabei als große Hilfe und Unterstützung für jeden, der gesund bleiben möchte. Man darf Yoga durchaus kritisch hinterfragen. Das Schöne daran: Selbstreflexion, aber auch die Verbesserung der eigenen Praxis und dass man seinen Körper noch viel besser kennenlernt.


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