What’s up, Yoga-Stuttgart?

Neues Jahr, neue Yoga-Möglichkeiten. Ihr habt gute Vorsätze ins neue Jahr mitgenommen? Ihr wollt (noch) mehr Yoga machen und fragt euch, was hat Stuttgart 2019 für Yoginis und Yogis zu bieten? Ich habe euch eine kleine, feine Übersicht einiger Yoga-Events für das 1. Halbjahr zusammengestellt.
Außerdem stelle ich euch dabei noch ein paar Yoga-Studios in Stuttgart vor.

Anna Trökes im Yoga Süd

Eine der bekanntesten Yogalehrerinnen aus Deutschland – Anna Trökes – besucht am 12. und 13.01. 2019 das Yoga Süd und wird sich dort dem Yoga der Bhagavadgita widmen. Das Yoga Süd ist ein herrlicher Ort mitten im Heusteigviertel im Süden der Stadt – hier werden ganz-jährlich Kurse, Workshops und auch Yogalehrer-Ausbildungen angeboten.

Yogamour im Idogohaus

Außerdem noch im Januar: Bärbel Miessner von Yogamour, einem der ersten und bekanntesten deutschen Yoga-Videoblogs, besucht mal wieder das Idogohaus im Stuttgarter Süden. Am Samstag, 19.01.2018 finden gleich zwei Workshops „ALL YOU NEED: Self-Care, Vinyasa Flow Yoga und Yin Yoga“ mit ihr statt.

Kickass-Yogini Jelena Lieberberg im Yoginzky

Die Berlinerin Jelena Lieberberg unterrichtet auch dieses Jahr wieder zwei Workshops im Yoginzky am Stuttgarter Bahnhof: „MASTERCLASS: Twist & Shout“ am Samstag, 2. Februar 2019 von 13:00 bis 14:30 und „Kopfstand, Handstand & Co.“ am Sonntag, 3. Februar 2019 von 11:30 bis 13:30. Schwitzen garantiert!

Yogaworld auf dem Messegelände Stuttgart

Die Yogaworld ist in Stuttgart seit Jahren fester Bestandteil der Yoga-Szene. Sie findet jeden April (26. – 28. 04. 2019) auf dem Messegelände statt und bietet neben Ausstellern, auch zahlreiche Vorträge, Yogakurse und veganes/vegetarisches Essen an. Mit vielen lokalen Yogalehrern.

Sandra von Zabiensky / The WOW Club im Yoga Loft

Das Yoga Loft im Stuttgarter Westen bietet ganzjährig neben der regulären Yogastunden viele, spannende Workshops an. Die Mädels vom Yoga Loft laden immer tolle Gäste aus ganz Deutschland ein. Außerdem bietet das Yoga Loft Yoga-Stunden auf dem Stuttgarter Fernsehturm (ich habe letztes Jahr bereits darüber berichtet) an. Im April besucht die Yogalehrerin Sandra von Zabiensky mit gleich zwei Workshops das Loft in der
Breitscheidstraße 106 A: „A PLAY OF CURIOSITY AND LOVE“ am Samstag, 27. 04. 2019 von 9:30-12:30 Uhr und „The Wow Club“ am Sonntag, 28. 04. 2019 von 10:30-16.00 Uhr.

Ammaji im Yoga13

Bereits letztes Jahr durfte ich einen Workshop mit AMMAJI – SWAMINI PRAMANANDA im Yoga13 am Marienplatz, dem Herzstück des Stuttgarter Südens, mitlereleben: ein einschneidendes, einmalige Erlebnis mit einer großartigen, weisen Frau aus Indien. Auch diesen Sommer (10. 08. 2019) kommt Ammaji wieder ins Yoga13 – lasst euch das nicht entgehen und lauscht den Worten dieser beeindruckenden Frau.

Dies hier ist nur eine kleine Auswahl an Events und deckt lange nicht das umfassende Spektrum aller Yoga-Veranstaltungen und Workshops ab. In Stuttgart gibt es mittlerweile eine doch beachtliche Anzahl an verschiedenster Yoga-Studios, die ganz unterschiedliche Stile anbieten.

Ihr habt Fragen, Anregungen oder wollt Insider-Tipps zu Yogastudios, Veranstaltungen, etc. in Stuttgart?
Hinterlasst mir einen Kommentar oder schickt mir eine Mail 🙂
Ich freue mich drauf!

Happy Birthday, Iyengar

Wer Yoga praktiziert, stolpert früher oder später unweigerlich über den Namen B. K. S. Iyengar. Eines der wichtigsten Gesichter im modernen Yoga. Der indische Guru und Begründer des Yoga-Stils „Iyengar-Yoga“ wäre heute 100 Jahre geworden (14.12.2018). 

„Licht auf Yoga“ (1966), „Licht auf Pranayama“ (1981) sowie „Light on the Yoga Sutras of Patanjali“ (1993) gehören weltweit zu seiner bedeutendsten und umfangreichsten Yoga-Literatur. Bücher, in denen jede noch so kleine Asana bildlich veranschaulicht wird. Denn das war ihm immer wichtig – Jedem den Zugang zum Yoga und den Asanas einfach zu ermöglichen. Und auch kein Yogateacher Training ohne, dass sein Name fällt, oder seine Werke auf der Pflichtlektüren-Liste stehen. B. K. S. Iyengar war ein Visionär, einer, der Yoga in die westliche Welt brachte.

Große Verdienste für die Yoga-Welt

Geboren am 14. Dezember 1918 in Bellur (Indien), verstarb er 2014 in südindischen Pune. Sein Stil wird weltweit unterrichtet. In aller Herren Länder gibt es sogenannte Iyengar-Yoga-Institute. „Wenn ich Yoga ausübe, bin ich Philosoph. Wenn ich lehre, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich vorführe, bin ich Künstler.“, sagte er einmal. Seine Verdienste in der Yogawelt sind unermesslich. Yoga für Frauen, Männer, Yoga zur Heilung sämtlicher Krankheiten und Gebrechen gehen auf sein Konto. 

Was aber macht seinen Stil so besonders? Iyengars Yoga gehört zum Hatha Yoga und bedient sich in der Ausübung der Asanas vielerlei Hilfsmittel. Im Laufe seiner jahrzehntelangen Übungspraxis erforschte er jede einzelne Yogahaltung in Bezug auf die korrekte Ausrichtung und Wirkung. Die Erfahrungen, die er mit seinem eigenen Körper machte, brachten Iyengar dazu, Hilfsmittel zu benutzen oder auch neu zu entwickeln, sogenannte „Props“, wie rutschfeste Matten, Gurte, Klötze, Polster, Rückenbänke. Die „Props“ sollen den Yoga-Übenden ermöglichen, auch schwierigere Asanas einzunehmen bzw. einfach erscheinende Asanas genauer wahrzunehmen.

Seine Kinder führen das Erbe weiter

Er zog sich 1984 aus dem Lehrbetrieb zurück, blieb aber weiterhin in seiner Schule in Pune sehr aktiv, lehrte spezielle Klassen und schrieb Bücher. Seine Tochter Geeta und sein Sohn Prashant sind inzwischen international anerkannte Yoga-Lehrer. 2008 gab es in 49 Ländern Yoga-Studios unter seinem Namen.

Dokumentation über Iyengar-Yoga

„Ist das Licht des Yoga einmal angezündet, verlischt es nie mehr. Je intensiver sie üben, desto heller wird die Flamme leuchten.“ Abschließend möchte ich euch eine spannende und auch sehr anschauliche Yoga-Dokumentation von Arte ans Herz legen. Durch sie wird die Welt und das Yoga des B. K. S. Iyengar nochmal klarer und verständlicher. Die Liebe zum Yoga und dessen magischer Wirkung geht aus dieser Reportage ganz klar hervor. 

Diagnose: Yoga-Verbot

Diesen Monat startet eigentlich meine Yoga-Lehrer-Ausbildung. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich diesen Beitrag schreiben möchte … Bereits in der Vergangenheit habe ich ja über meine (unteren) Rückenprobleme und Schmerzen berichtet – ausgelöst vor über 6 Monaten durch eine Verletzung beim Yoga (der Frosch will gekonnt sein) und eine daraus resultierende fiese Iliosakral-Gelenk-Blockade. Nachdem sich meine Lage aber eher noch verschlimmerte in den letzten Wochen, war klar: An der lang-ersehnten Yoga-Lehrerausbildung kann ich nicht teilnehmen.  mehr „Diagnose: Yoga-Verbot“

Yoga im Bett

Yoga kann man fast überall machen. Klar ist es in einem schicken Studio oder am Meer unschlagbar, aber Yoga im Bett hat auch seinen Reiz. So manch einer mag sich nun fragen: Yoga im Bett? Also Yoga für Faulpelze? Nein, ganz so ist es nicht, das kann ich schon mal bekräftigen. Dann mal ab in die Federn! mehr „Yoga im Bett“

Über Blogging-Pausen und Yoga-Verletzungen

Da liege ich nun schon den fünften Tag in Folge im Bett mit einer scheußlichen Magen-Darm-Erkrankung (ja, ich weiß, es geht gerade was rum im Lande) und habe sehr viel Zeit zum Grübeln und Sinnieren. Nicht immer das beste für einen verkopften Menschen wie mich, doch ich habe den Entschluss gefasst, etwas Gutes daraus zu machen: Einen neuen Blog-Artikel. Endlich! Nach einer so langen Pause tippe ich wieder wie eine Wahnsinnige in die Tasten! mehr „Über Blogging-Pausen und Yoga-Verletzungen“

365 Tage mit dem Yoga-Kalender 2018

Mit Yoga leben – jeden Tag.  Ein Dilemma, das vielen Yoginis und Yogis im stressigen Alltag bekannt sein dürfte. Wer Yoga lebt und liebt, will auf die Matte. Am besten jeden Tag. Nicht umsonst haben sich Hashtags wie #yogaeverydamnday in den Sozialen Medien in der Yoga-Community etabliert. Doch ist Yoga überhaupt Tag ein, Tag aus möglich?  mehr „365 Tage mit dem Yoga-Kalender 2018“