Kostbare Zeit in Zeiten der Corona – Krise: Meine 8 Tipps für daheim

Not macht erfinderisch, heißt es doch so lapidar immer. Aktuell möchte ich von Not(-stand) mal noch gar nicht sprechen. Das Wort Not ist so groß, so mächtig, so bedrohlich. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass wir uns in einer internationalen Gesundheits-Wirtschafts-Existenz-Krise befinden. Ich habe lange überlegt, wie mein klitzekleiner Beitrag in der Online-Welt dazu aussehen könnte. Also sitze ich hier bei schönstem Wetter, die Sonne scheint frontal in mein Gesicht, den Blick abwechselnd auf den Stuttgarter Fernsehturm und meinen Bildschirm gerichtet.

Fußbäder rocken

Meine nackten Füße baumeln in eine große Schüssel sehr warmes Wasser, in das ich ein herrlich-duftenden Entspannungsöl geträufelt habe – dieses Konstrukt stellt etwas hemdsärmelig, aber sehr wirkungsvoll, mein Fußbad und somit auch an dieser Stelle schon mal Punkt 5 meiner unten aufgeführten Tipp-Liste, dar. Uff, was ein Schachtel-Satz!Isabelle, setzen 6! 😉

Geschenkte Zeit in einer viel zu schnellen Welt nutzen

Zeit ist so kostbar. Wir befinden uns momentan in einer eigenartigen Zeit:
Zeit der Verunsicherung, der Angst und der Hilflosigkeit. Ich möchte mich in diesem Beitrag nicht auch noch persönlich und ausschweifend zu Corona äußern. Es gibt bereits abertausende Meinungen, Kommentare und (falsche) Aussagen. Vieles davon versuche ich zu überlesen, manche Posts und Beiträge der Online-Community hingegen sprechen mir aus der Seele. Wenn wir aber eines wirklich annehmen dürfen bzw. müssen: Das Geschenk der Entschleunigung und der Frei-Zeit. Viele geraten vielleicht gegenwärtig in eine Mini-Krise:“Was soll ich bloß mit mir anfangen? Wenn ich nicht raus kann, versauere ich doch zuhause!?“

Ich, die ohnehin immer schon am liebsten Homie war, und sich in ihrem kleinen eigenen Königreich am wohlsten und auch am sichersten fühlt, schmeißt hier jetzt also in diesem Moment besonders ihre Birne da oben an, und überlegt sich für euch ein paar Tipps und Inspirationen, wie ihr sinnvoll die Zeit daheim nutzen könnt.

Es gibt viel mehr als Netflix

Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, dass offensichtlichste wie Serienmarathon/Streaming oder Podcasts-hören an die letzten Stellen zu schreiben. Denn sind wir mal ehrlich, machen wir das nicht eh schon und brauchen vielleicht genau davon auch mal eine Pause?! Es folgen nun also einige Tipps und Anregungen, was ihr die nächste Zeit alles zuhause anstellen könntet 😉

8 Tipps, was ihr in eurem Heim machen könnt:

  1. Yoga zuhause
    Das hier ist in erster Linie ein Yoga-Blog: Natürlich kommt „Home Yoga“ an allererster Stelle, oder habt ihr etwas anderes erwartet? 😉 Ich habe Phasen, in denen ich ausschließlich zuhause Yoga mache. Es gibt unzählig gute Yoga-Youtube-Kanäle. Für jeden Gusto ist etwas dabei.
    Wenn ihr Fragen habt, mit wem ich zuhause Yoga praktiziere, wer meine Online-Yogi-Lieblinge (dazu gibt es einen alten Artikel auf meinem Blog über Yoga with Adriene zum Beispiel), oder was meine Lieblings-Videos im Allgemeinen sind >> Nutzt für einen offenen und freundlichen Austausch die Kommentar-Funktion unten.
  2. Frühjahrsputz
    Das wunderschöne Wetter heute (und nach Vorhersage auch die kommenden Tage) macht dem Namen „Frühjahr“ alle Ehre. Mal ganz ehrlich – schaut mal mit Argusaugen bei Sonnenschein aus all euren Fenstern. Seht ihr das nicht auch? 😉 Der Winter hat seine Spuren hinterlassen! Auf gehts: Fenster putzen, und den Rest der Bude gleich mit. Getreu dem Motto:“So fresh, so clean“ (Na, habt ihr jetzt auch einen Ohrwurm? >> Nutzt die Kommentarfunktion und haut raus, welchen Song bzw. Musikgruppe ich meine)
  3. Socken stopfen
    Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber nach dem Winter und dem ganzen geschlossene Schuhe-tragen, vertragen einige meiner Socken ein Upgrade 😉 Socken-stopfen ist wahnsinnig meditativ. Wenn man einen bunten Faden verwendet, kann es die Socke sogar aufhübschen. Oder stickt doch eurer Lieblingsperson beim Stopfen gleich noch ein kleines rotes Herzchen auf die Stelle, wo sich der große Onkel befindet. Das sorgt beim Anziehen oder Runtergucken immer für Freude 😉
  4. Ausmisten und Steuer machen
    Ich weiß ja selbst, wie unsexy das klingt und die meisten Menschen verdrehen bei dem Wort „Steuer“ erstmal die Augen – Ich auch! Aber diese Zeit und Ruhe ist ein echt großes Geschenk, das man für die nunmal notwendigen Dinge, die man generell immer aufschiebt, perfekt nutzen kann. Raus mit überflüssigem Plunder; getreu dem Motto:“Cleaning out my closet.“ (Bäm, da ist er auch schon, der zweite Ohrwurm, von … Na?! Wer hat’s gesungen?)
  5. Fußbäder
    Sie duften nicht nur köstlich, sie sind auch wahre Wohltat: Bäder für die Füße. Stecken wir unsere armen Füße nicht sowieso viel zu oft und zu lange in Socken und festes Schuhwerk?! Das Gehirn ist von den Füßen so weit entfernt, dass man sie glatt vergisst und ganz stiefmütterlich behandelt. Neben Fußbädern sind auch Fußmassagen etwas wunderschönes und wohltuendes – kann man sich auch selbst geben, oder aber den Freund/Freundin darum bitten …. was mich zum nächsten Punkt führt
  6. Liebt euch
    Das ist jetzt ganz individuell gemeint, oder aber wortwörtlich – Interpretationsspielraum eindrücklich erwünscht. Liebt euch physisch, liebt euch psychisch: Hauptsache wild und inbrünstig. Liebevoll zueinander sein, sich etwas liebes sagen, oder Liebe einfach machen im Bett (im Bad, in der Küche, …. an dieser Stelle ist jetzt eure Fantasien gefragt), ist toll und kommt im Alltag viel zu kurz. Ob es in neun Monaten wohl einen Corona-Baby-Boom gibt?!
  7. Lesen, Podcasts, Hörbücher / bildet euch weiter
    Ich habe mal ein schönes Zitat gelesen:“If you go home with someone, and they don’t have books, don’t f*** them!“. Lesen ist sexy. Bildung und Wissen ist Macht, und vor allem höchst anziehend. Jetzt ist die Zeit gekommen, seinen Leseratten-Modus einzuschalten, Wissen aufzusaugen und sein Hirn auf Trapp zu halten. Sorry Smartphone, das ist ein Job für Bücher und du hast jetzt mal Pause!
    Klar, Podcasts und Hörbücher sind ein beliebter Dauerbrenner und eine bequeme Möglichkeit, einer schönen Stimme zu lauschen.
  8. Netflix & Co.
    Darf einfach nicht fehlen! Ich als Serien- und Doku-Junkie hätte diesen Punkt eigentlich auf Platz 1 setzen müssen, aber wie oben schon erwähnt, bewusst dagegen entschieden. Es gibt bereits mehrere Beiträge auf diesem Blog zum Thema „Yoga-Netflix-Serien & Co.“. Dort findet ihr meine persönlichen Tipps. Dennoch teile ich auch gerne meinen Highlights im Serien-Sektor mit euch, voila: Bojack Horseman, Fleabag, After Life, Glow, Matrjoschka …. oh Gott, ich merke gerade, das ist noch nicht mal ein Burchteil meiner Favoriten.

Eure persönlichen Tipps dürft ihr selbstverständlich liebend gerne in der Kommentar-Funktion unter diesem Beitrag oder bei Facebook und Instagram teilen – ich freue mich drauf.

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